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In meiner blogfreien Zeit habe ich gemerkt, dass mein Lesespaß immer kleiner werden würde, wenn ich weiterhin über alle meine vielen gelesenen Bücher bloggen “müsste”. Deswegen werde ich diesen Blog zwar als mein Lesearchiv online lassen, aber keine neuen Rezensionen mehr schreiben. Letzlich ist mir das gedruckte Wort einfach wichtiger als das im Internet. (Hinweis an meine Follower: meinen twitter-Account werde ich auch nicht mehr nutzen.)

Herzlichen Dank allen meinen LeserInnen, es war eine schöne Zeit mit Euch! :) Macht’s gut!

(Bild: www.oldskoolman.de)

Dort oben im Tal ist das Böse gefangen wie ein wildes Tier.

11.11.2010: In Kanada ist “Rememberance Day” (vergleichbar dem Volkstrauertag in Deutschland) und das Grace College schließt für einige Tage. Eigentlich wollten Julia, ihr Freund Chris und ihre MitstudentInnen Rose, Benjamin und Debbie die freien Tage außerhalb des Colleges verbringen. Doch ein Autounfall auf ihrem Weg aus dem Tal zwingt sie dazu, ins College zurückzukehren. Von einem Sturm von der Außenwelt abgeschnitten, müssen die Jugendlichen bald um ihr Leben fürchten, denn auch die zwei im College verbliebenen Wachleute können sie nicht vor dem Killer beschützen, der dort sein Unwesen treibt…

Ein fast menschenleeres, riesiges Gebäude, das durch einen Sturm von der Außenwelt abgeschnitten ist, eine Gruppe Teenager und ein Mörder – das ist ein Stoff, der für Gruselfilme wie gemacht ist. Und für Hörbücher, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Vom Prolog einmal abgesehen, beginnt dieses Hörbuch ganz harmlos, ab dem Autounfall steigt die Spannung kontinuierlich an und wird dann dermaßen heftig, dass ich es so manches Mal bereut habe, den Großteil von “Der Sturm” im Dunkeln gehört zu haben. (Macht das bloß nicht!!!*ggg*)

Das Ende ist glücklicherweise wieder so nicht vorauszusehen und auch die Personen sind wieder mitreißend charakterisiert:

In Band 3 sind Debbie und Chris die Personen, über die man am meisten erfährt:

Debbie ist voller Hass auf ihre Mitmenschen, sieht Essen als ihren einzigen Trost und ist wegen ihrer seltsamen Art nicht gerade beliebt bei ihren KommilitonInnen.

Julias Freund Chris zeigt sich in “Der Sturm” als besitzergreifend, eifersüchtig, aufbrausend und aggressiv.

Wie Julia im ersten und Katie im zweiten “Tal”-Teil haben auch Debbie und Chris Geheimnisse aus der Vergangenheit, die im Laufe der Geschichte ans Licht kommen. Auch über ihren familiären Hintergrund erfährt man Aufschlussreiches.

Die Zwischenmusik und das wunderbare Timbre der Stimme von Franziska Pigulla runden den Hörgenuss ab

Wer der Mörder ist und welches Geheimnis welches Teenagers ihm als Rechtfertigung zum Morden dient, werde ich natürlich nicht verraten. Was ich verraten kann: hätte ich ein Wertungssystem, würde ich für “Der Sturm” die Höchstwertung vergeben.  Und ich freue mich schon sehr darauf, den vierten Teil zu hören.

Krystyna Kuhn, Das Tal – Season 1.3 – Der Sturm

Sprecherin: Franziska Pigulla

Länge: 4 Std. 46 Min. (gekürzt)

Detailseite mit Hörprobe auf Audible.de.

 

Herzlichen Dank an Audible für den Rezensions-Download!

(Bild: © Gerd Altmann / pixelio.de)

Aus persönlichen Gründe nehme ich mir eine Auszeit vom Bloggen – auf Wiederlesen ab 1. Juni! Dann wieder mit vielen schönen Rezensionen! :)

Zur Info der Link zu meinem ersten Posting über diese Aktion: Projekt Buchkauffrei.

Nun mein Fazit:

In Zahlen:

SUB minus 6 Bücher, dabei 2/3 Joker verbraucht => Endergebnis: SUB minus 4 Bücher

Ausführlicher:

Da ich aus familiären Gründen sehr viel weniger zum Lesen gekommen bin, als bei mir normal ist, bin ich mit dem SUB-Abbau von vier Büchern natürlich nicht so wirklich zufrieden. Allerdings habe ich durch diese Aktion gemerkt, dass ich viele Schätzchen auf meinem SUB habe, die es wert sind, auch nach längerer Wartezeit noch gelesen zu werden. Meine Jagd auf Neuerscheinungen ist nicht mehr so ausgeprägt wie vorher, allerdings freue ich mich doch, das ein oder andere neue Buch, das mich reizt, ab sofort nun wieder kaufen zu können, ohne an Joker denken zu müssen. ;)

@Myriel: herzlichen Dank für dieses interessante Projekt!

1. Auf meiner To Do Liste steht Ausmisten immer noch ganz oben (vielleicht sollte ich “Simplify your life” doch mal lesen…).

2. Egal, dass mein Blog deswegen keinen Wiedererkennungswert hat, aber ich brauche einfach ab und an ein neues Design hier!

3. Unbedingt zu Ostern gehört für mich, Unmengen an Schokolade zu verdrücken (nicht, dass ich dafür  sonst einen Anlass bräuchte… ;) )

4. Leider können wir uns kein neues Auto leisten,  jedenfalls nicht in der nächsten Zeit.

5. Für mich waren die letzten Wochen sehr anstrengend.

6. Ist denn schon wieder Weihnachten Freitag???

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf “Sturmhöhe” als Hörbuch, morgen habe ich darf ich endlich das Buch-Wichtelpäckchen öffnen, das hier schon einige Wochen liegt (Spannung!!!) geplant und Sonntag möchte werde ich viel Zeit mit der Familie verbringen!

Danke!

Herzlichen Dank an Charlousie für dieses Rezensionsexemplar. Folgende Kritik erschien zuerst in ihrem Blog als Gastrezension.

Inhalt (Klappentext):
Titus ist sieben. Sein Gefängnis: Gormenghast. Gewalt und Gesetzlosigkeit breiten sich wie eine Pest in den finsteren Kammern und den spinnwebverschleierten Dachböden des Schlosses aus. Doch wer steckt hinter den unerklärlichen Ereignissen?

Meine Bewertung:
Es gibt Bücher, auf deren ersten Seiten man erst einmal einige Steine aus dem Weg räumen muss, um den Zugang zur Geschichte zu finden. Und dann gibt es Bücher, bei denen räumt man Stein um Stein mühsam beiseite, und alles, was man dahinter findet, sind unzählige weitere Steine – noch schwerer, grauer und langweiliger als die ersten.

Leider gehört „Im Schloss“, der zweite Roman der Gormenghast-Reihe von Mervyn Peake, zu letzterer Kategorie. Das Buch erschien auf Englisch 1950, auf Deutsch 1982 und wurde 2010 neu durchgesehen nochmals herausgebracht.

Ein unheimliches Schloss, das viele Geheimnisse und skurrile Personen beherbergt, ist doch guter Stoff für eine fesselnde Geschichte – sollte man meinen. Auf dieses Buch trifft das jedenfalls nicht zu:

An kein Buch kann ich mich erinnern, das ich so gern abgebrochen hätte. Über kein Buch habe ich beim Lesen so geflucht, weil seine Geschichte zäh wie dickflüssige Gummimasse zwischen den Seiten klebte.

Was nützen „telling names“, wenn sie das einzig Interessante an den Figuren sind? Was nützt ein auf dem Cover angekündigtes Vorwort von Fantasy-Autor Tad Williams, wenn dessen meiner Meinung nach ungerechtfertigter, achtseitiger Lobgesang auf „Im Schloss“ bei Weitem besser geschrieben ist als das angepriesene Buch selbst?

Williams’ Vorwort schließt mit den Worten: „Wir wollen wissen, was als nächstes geschieht, weil es eine Geschichte ist – eine großartige Geschichte.“ Für mich jedoch gilt: Ich will mit Sicherheit nicht wissen, wie die Geschichte in den nächsten beiden Bänden weitergeht, weil es eine langweilige Geschichte ist – eine furchtbar schlecht geschriebene Geschichte.

Mein Fazit:
Wäre dieses Buch kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es nach den ersten Kapiteln schon abgebrochen. Mervyn Peake – einmal und nicht wieder.


FF #107

1. Ich muss unbedingt meine Bücherregale ausmisten.

2. Ich bin Vegetarierin und das schon seit einiger Zeit.

3. Mein Lieblingsfrühstück am Wochenende ist frischer O-Saft und ein Brötchen mit Veggie-Kräuterpaste.

4.  Schade, dass mir zum Thema “bis auf weiteres” jetzt auch so gar nichts einfällt…

5.  Es ist immer schön, an liebe Menschen zu denken.

6. In meiner “alten Heimat”, wo ich die letzten vier Tage verbracht habe* - da wäre ich jetzt gerne.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich ________ geplant und Sonntag möchte ich _________ ! habe ich mal wieder gar nichts geplant.

* Btw: Ganz ohne Internet…und ich habe es überlebt! ;-)

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